Von der Innovation zum Markt

Die SWISS INNOVATION CHALLENGE orientiert sich an den drei Phasen der Umsetzung eines Innovationsvorhabens:

  • Phase I – Schärfung der Innovation
  • Phase II – Umsetzung der Innovation in einen Businessplan
  • Phase III – Businessplan verfeinern

Phase I – Schärfung des Innovationsvorhabens

Erstellung einer Kurzpräsentation (März)

Voraussetzung für die Zulassung zur ersten Selektions-Präsentation ist die Formulierung eines eigenen Innovationskonzepts. Es kann sich dabei um unterschiedlichste Innovationen handeln, z.B. um ein innovatives Geschäftsmodell, eine Produktinnovation, Serviceinnovation, Organisationsinnovation oder Managementinnovation. In der darauf folgenden ersten Selektions-Präsentation müssen die Teilnehmenden die Jury innerhalb von drei Minuten von ihrem Innovationsvorhaben überzeugen.

Aus dieser Selektionsrunde gehen die 50 Teilnehmenden hervor, die sich für den Einzug in die zweite Runde qualifizieren.

Phase II – Umsetzung des Innovationsvorhabens

Erstellung eines Businessplans, erweiterte Präsentation (Juni)

In dieser Phase steht die Realisierbarkeit Ihrer Idee im Vordergrund. Als Basis dient ein ausgearbeiteter Businessplan im Umfang von 15A4 Seiten, dessen Inhalte die Teilnehmenden der internen Jury innerhalb von fünf Minuten präsentieren sollen. Diese bewertet Ihre Präsentation anhand definierter Kriterien.

Aus dieser Selektionsrunde gehen die letzten 25 Teilnehmenden hervor, welche sich für den Einzug ins Finale qualifizieren.

Phase III – Businessplan verfeinern

Erstellung der Finalpräsentation (August)

Die Teilnehmenden haben die Aufgabe, eine Präsentation auszuarbeiten, bei welcher der Umsetzungsplan der Innovation im Fokus steht.

An der Finalpräsentation wird die Umsetzung der Innovation (z.B. unter Verwendung des klassischen Projektmanagement-Instrumentariums) innerhalb von sieben Minuten der Jury sowie dem Publikum vorgestellt. Die Jury besteht bei der letzten Präsentation aus Angehörigen der FHNW, der Wirtschaftskammer Baselland und der Basellandschaftlichen Kantonalbank sowie externen Expertinnen und Experten aus Unternehmen und der Zivilgesellschaft.

Für jede der drei Phasen gelten unterschiedliche Bewertungskriterien, welche für ein Weiterkommen zur nächsten Runde ausschlaggebend sind. Untenstehend finden Sie die Kriterien nach Phasen aufgeteilt.

Phase I – Schärfung des Innovationsvorhabens

Anforderungen

Für die Zulassung zur ersten Selektions-Präsentation müssen Sie Ihr Innovationsvorhaben auf zwei bis maximal vier A4-Seiten formulieren. Ihr Konzept muss mindestens die folgenden Aspekte beinhalten:

  • Formulierung einer klaren, aussagekräftigen und verständlichen Vision sowie der Umsetzung (grafisch/visuell)
  • Konkrete Idee: Was möchten wir machen/haben wir gemacht? Kurze und spannende Beschreibung der Innovation. Worin liegt der innovative Wert? Welchen Mehrwert generieren wir dadurch (auch im Vergleich zur Konkurrenz)?
  • Rudimentäre Konkurrenzanalyse: Wie gehen unsere Konkurrenten vor? Wodurch zeichnet sich unsere Innovation aus? Welchen Nutzen erwarten wir von der Einführung der Neuerung?
  • Schätzungen zur Finanzierung: Wie gross ist der Kapitalbedarf? Wie wird er finanziert?
  • Schätzungen zur Ertragssituation: Kostenstruktur/Break Even/Gewinndynamik?
  • Fahrplan: Was sind die nächsten geplanten Schritte?

Kriterien für die Bewertung des Innovationsvorhabens und seiner Präsentation

Für die Qualifizierung zur zweiten Phase müssen Sie Ihre Innovation innerhalb von drei Minuten der Jury präsentieren.

Sie erhalten innerhalb von maximal zwei Arbeitswochen eine schriftliche Rückmeldung, ob Sie die nächste Phase erreicht haben. Für die nächste Phase werden maximal 50 Teilnehmende auf Basis der erreichten Gesamtpunktzahl zugelassen. Für ein Weiterkommen in die nächste Runde benötigen Sie mindestens 18 Punkte von maximal 30 Punkten.

Phase II – Umsetzung des Innovationsvorhabens

Anforderungen an den Businessplan

Die folgenden möglichen Inhalte des Businessplans müssen dem Charakter des Innovationsprojekts angepasst werden.

  • Zusammenfassung: Geschäftsidee, Vision, Strategie, Management, Produkte, Markt, Finanzplan, Chancen und Gefahren, allenfalls Beteiligungsangebot
  • Unternehmen: Rechtsform und Kapitalstruktur, Eigentümer, strategische und operative Partner, Controlling, Berater
  • Management und Mitarbeitende: Organigramm, Verantwortlichkeiten, Ausbildung und Managementerfahrung der Schlüsselpersonen, Personalplanung und -förderung
  • Produkte und Dienstleistungen: Detaillierte Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen sowie Kundennutzen, Stand im Lebenszyklus, Weiterentwicklungen und Innovation
  • Märkte: Absatzmärkte (Potenzial und Wachstum), Kundenstruktur, geplante Verkaufszahlen, Mitbewerberinnen und Mitbewerber, Konkurrenz- und Marktanalyse
  • Marketing: Zielmärkte und Kundengruppen, PR, Werbung, Verkauf, Distribution, Sortiment-, Produkt-, Service- und Preispolitik
  • Unternehmensrisiken: Analyse des Gefahrenpotenzials und der Möglichkeiten Risiken zu vermeiden oder zu vermindern
  • Produktion und Infrastruktur: Standort, Produktionsanlagen, Kapazitäten, Lager, Lieferanten, Kalkulation
  • Verschiedenes: Patent- und Markenschutz, Risiko- und Versicherungspolitik, öffentliches Engagement
  • Zeitplan: Termine, Etappenziele

Die Angaben zum Businessplan stammen aus dem KMU-Portal des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO. link

Kriterien für die Bewertung des Businessplans und der Präsentation

Den Businessplan müssen Sie innerhalb von fünf Minuten der Jury präsentieren. Ausschlaggebend für die Bewertung ist die Vollständigkeit der einzelnen Themenschwerpunkte.

Sie erhalten innerhalb von maximal zwei Arbeitswochen eine schriftliche Rückmeldung, ob Sie die nächste Phase erreicht haben. Für ein Weiterkommen in die dritte Runde benötigen Sie mindestens 24 Punkte von maximal 40 Punkten. Es werden maximal 25 Teilnehmende in der Reihenfolge der erreichten durchschnittlichen Gesamtpunktzahl für die dritte Phase zugelassen.

Phase III – Businessplan verfeinern

Anforderungen an die Finalpräsentation

Ihre 7-minütige Vorstellung mit einem Medium Ihrer Wahl, muss die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Kurze Darlegung der Unternehmensvision/-philosophie
  • Einbettung der Innovation in die Unternehmensvision
  • Konkrete Realisierbarkeit und Umsetzung des Innovationsprojekts
  • Darstellung des Projektmanagements zur Umsetzung
  • Erwarteter Kunden- und Unternehmensnutzen
  • Innovationsgehalt und Potenzial

Kriterien für die Finalpräsentation

Die Jury bestimmt den/die Gewinner in der Reihenfolge der erreichten Gesamtpunktzahl. Bei Punktegleichheit hat der Vorsitzende der Jury den Stichentscheid

 

Die Jury

Unter der Leitung des Jurypräsidenten Herrn Prof. Dr. Arie Hans Verkuil bewertet eine Jury besteht aus internen und externen Experten die Teilnehmenden anhand festgelegter Kriterien.

Die Jury bestehend aus mindestens einem Vertreter der FHNW, der Wirtschaftskammer Baselland und der Basellandschaftlichen Kantonalbank.

Das Team der SWISS INNOVATION CHALLENGE

 

Prof. Dr. Rolf-Dieter Reineke, Fachlich-wissenschaftliche Leitung

Rolf-Dieter Reineke ist Dozent am Institut für Unternehmensführung der FHNW. Er hat Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität Münster studiert und dort im Fach International Management promoviert.
Er verfügt über eine langjährige Führungs- und Projekterfahrung in Consulting, Training und Forschung im internationalen Kontext.
Als Gründer mehrerer Unternehmen im Dienstleistungsbereich und Consultant in zahlreichen Projekten zur Wirtschaftsförderung verfügt er über praktische Erfahrungen im Entrepreneurship.

 

lic. phil. Stefan Philippi, Leitung der Geschäftsstelle

Stefan Philippi ist Dozent am Institut für Unternehmensführung der FHNW. Er hat Soziologie, Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie Geschichte an der Universität Basel studiert.
Er verfügt über langjährige Projekt- und Forschungserfahrung im Universitären- und Fachhochschulbereich.
An der Hochschule für Wirtschaft, FHNW ist er als Dozent und in den Teilprojekten SWISS UPSTART, SWISS INNOVATION und SWISS NEXT tätig.

 

lic. jur. Sven Brüschweiler

Sven Brüschweiler ist Projektleiter in der Wirtschaftskammer Baselland. Er studierte Jura an der Universität Basel und bringt eine langjährige Führungs- und Projekterfahrung im Banking mit und kennt im speziellen die Sicht des Kundenberaters resp. des Kunden.
In der Wirtschaftskammer Baselland ist er als Projektleiter tätig und betreut unter anderem die beiden Teilprojekte der SWISS CHALLENGE.

Steering Committee

Daniel Brändlin

Daniel Brändlin ist seit 2010 Mitglied der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Liestal und Leiter des Geschäftsbereichs Firmen & Kredite.
Er ist studierter Nationalökonom und war unter anderem im Firmenkundengeschäft einer Bank, sowie als Finanzchef und Stellvertreter des CEO für die ALLDOS International AG und die Congrex Gruppe tätig.
Darüber hinaus hält er mehrere Verwaltungsratsmandate.
Er präsidiert das Steering Committee der SWISS INNOVATION und SWISS NEXT CHALLENGE.

Landrat Christoph Buser

Christoph Buser ist Direktor der Wirtschaftskammer Baselland in Liestal und leitet dort den Geschäftsbereich KMU-Förderung.
Im Jahr 2007 wurde der FDP-Politiker in den Landrat gewählt, wo er Einsitz in der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission und in der Umweltschutz- und Energiekommission hat.
Christoph Buser ist Mitglied des Steering Committees und der Jury der SWISS INNOVATION und SWISS NEXT CHALLENGE.

Prof. Dr. Arie Hans Verkuil

Arie Hans Verkuil leitet das Institut für Unternehmensführung an der Hochschule für Wirtschaft FHNW.
Er hat in Wirtschaftsethik promoviert und lehrt Management und Leadership.
Er verfügt über eine langjährige Führungs- und Projekterfahrung in Consulting und Training.
Als Gründer mehrerer Unternehmen im Dienstleistungsbereich verfügt er über praktische Erfahrungen im Entrepreneurship.
Er ist Mitglied des Steering Committees und Vorsitzender der Jury bei SWISS UPSTART, SWISS INNOVATION und SWISS NEXT CHALLENGE.

Georgios Antoniadis
Georgios Antoniadis ist Unternehmer, Trainer und Coach. Er verfügt über ein Diplom als Executive Master of Corporate Communication Management FHNW, in Wirtschaftsinformatik FHNW und als Coach NLP. Er ist seit 1999 als Serial-Unternehmer in den Bereichen Events- und Gastronomie und Handel mit Tee tätig. Er ist ausserdem Trainer und Coach im Mentalbereich und befähigt Menschen, ihre Grenzen zu überwinden. Als Coach und Trainer im SWISS UPSTART-Programm ist Georgios Antoniadis heute im Bereich Startup-Förderung tätig. Er ist sehr praxisorientiert und seine im Alltag erfolgreich umgesetzten Praxisbeispiele sind sehr lehrreich und für alle Branchen einsetzbar. Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer profitieren von seinen Erlebnissen und von seinem grossem und breiten Erfahrungsschatz. Sie werden ermutigt, gefordert und inspiriert, ihre Geschäftsideen erfolgs- und wirkungsorientiert voranzubringen.

Robert-Jan Bumbacher
Robert-Jan Bumbacher verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Betreuung von nationalen und internationalen Beratungs- und Prüfungsmandaten bei Familienunternehmen, bör-senkotierten Gesellschaften und öffentlich-rechtlichen Institutionen. Er war 8 Jahren im Aufbau und der Führung eines Dienstleistungsbereiches und einer Stabstelle sowie 3 Jahre als Niederlassungsleiter Basel bei einer internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft tätig. Er ist zudem als Referent an der Fachhochschule Nord-westschweiz tätig. Herr Bumbacher studierte an der HSG und ist diplomierter Wirt-schaftsprüfer.

Martina Dalla Vecchia
Professorin an der Hochschule für Wirtschaft FHNW. Martina Dalla Vecchia entwickelte im Jahre 2000 den ersten Nachdiplomkurs zum Thema «E-Commerce & Online-Marketing» in der Schweiz. Damit war sie ihrer Zeit voraus. Heute ist sie Dozentin an der Hochschule für Wirtschaft FHNW und leitet verschiedene Zertifikats- und Diplomlehrgän-ge rund um das Thema «Digital Business Innovation». E-Commerce, Online-Marketing und Social Media gehören zu ihren Kernkompetenzen. Trends und Innovationen bringt sie als Rednerin bei Kongressen und Messen oder als Autorin auf den Punkt. Sie ist Co-Herausgeberin des BPX Verlags (IT & Business). Ihr Motto «You are what you share!».

Jan Fülscher
Jan Fülscher gründete sein erstes Start-up bereits mit 22 Jahren. Seitdem hat er seine Erfahrungen in rund 15 Jungunternehmen als VR, Coach oder Aktionär eingebracht. Er ist Geschäftsleiter des Business Angels Schweiz Investorennetzwerkes und Co-Initiant des Swiss ICT Investor Club-Investorennetzwerks. Seine Dozierendentätigkeiten umfassen Lehraufträge an der Universität Zürich, der Universität Bern, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und der Berner Fachhochschule. Darüber hinaus ist Jan Fülscher Gastdozent an der Hochschule Luzern und Referent und Coach beim VENTURE Businessplan-Wettbewerb und amtet als Initiant/Beirat/Begleiter bei diversen Startup-Projekten, u.a. dem Startup Weekend Creative Business oder dem Youngfounders-Netzwerk.

Christina Loosli
Christina Loosli ist Geschäftsführerin des Technopark Aargau in Brugg und arbeitet als Dozentin und Leiterin der CTI Entrepreneurship Mitte an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Sie verfügt über ein Diplom in Naturwissenschaften der Universität Basel sowie einen Abschluss als Wirtschaftsingenieurin FH und einen EMBA in International Management. Sie bringt langjährige Führungs- und Projekterfahrung in verschiedenen Wirtschaftsbranchen an der Schnittstelle Informatik/Business im internationalen Umfeld mit. Christina Loosli ist heute im Bereich der Startup Förderung sowie im Wissens- und Technologietransfer tätig.

Markus Müller
Markus Müller studierte Betriebswirtschaft (Bachelor of Business Administration) mit dem Schwerpunkt Marketing. Er hat ein Certificate of Advanced Studies (Sportpsychologie & Mentaltraining) von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und einen Master of Advanced Studies (systemisch-lösungsorientiertes Coaching) an der Fach-hochschule Nordwestschweiz. Markus Müller ist spezialisiert auf Innovationsmanage-ment, strategische Unternehmungsentwicklung und Change Management. In den letzten 15 Jahren hat er mehrere (Internet-)Startups mitaufgebaut und/oder begleitet. Er ist Gastdozent an verschiedenen Schweizer Fachhochschulen, Autor mehrerer Fachartikel und Bücher sowie Mitglied beim Schweizer Berufsverband für Coaching, Supervision und Organisationsberatung (BSO) und changelinked.

Erwin Odermatt
Erwin Odermatt ist neben seiner Tätigkeit in der Immobilienbranche als Berater, Coach Mediator und Mentaltrainer tätig. Nach seiner Lehrer zum Sanitär-Installateur und der Trainerausbildung im Bereich Ski Alpin, arbeitete er während mehrere Jahre als Ski Profi in den USA und Japan. Zurück in der Schweiz übernahm der die Leitung der Odermatt Haustechnik AG und absolvierte den MAS General Management an der FHNW. Er zeichnet sich als Bau- und Projektleiter für mehrere grosse Projekte verantwortlich und unterstützt als Berater zahlreiche KMU.

Patrick A. Scarpelli
Patrick A. Scarpelli ist Managing Partner und Verwaltungsratspräsident der cctm AG, Verwaltungsratspräsident der yogoyo AG, Geschäftsführer und Verwaltungsratbei der projectpac AG und der VAHA Advisory Partners AG sowie Audit-Committee Mitglied Weleda AG. Er verfügt über 15 Jahre Beratungserfahrung im nationalen und internatio-nalen Umfeld. Er hat 5 Jahre Beratungserfahrung in der Finanzindustrie unter anderem als Konzernfinanzchef bei einem Industrieunternehmen. Patrick A. Scarpelli hat an der HSG St. Gallen doktoriert und ist auch als Dozent an der Fachhochschule Bern tätig.

lic. phil. Stefan Philippi, Leitung der Geschäftsstelle
stefan.philippi@fhnw.ch

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Wirtschaft
Institut für Unternehmensführung
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch